Zahnbehandlungen unter Chemotherapie/ Bisphosphonatgaben
Am Sonntag den 14.07.2019 berichtete der Zahnarzt Dr. Günter Leyk darüber, was bei Zahnbehandlungen unter Chemotherapie/ Bisphosphonatgaben zu beachten ist.
• Müssen sich Krebspatienten auch dann die Zähne putzen, wenn das aufgrund
von Entzündungen im Mund mit Schmerzen verbunden ist?
• Warum sollte man einen Zahnarztbesuch einplanen, bevor eine Krebstherapie
beginnt?
Dr. Leyk hat darüber informiert, worauf man bei der Mund- und Zahnpflege achten sollte, damit trotz einer Krebserkrankung alles Notwendige für die Gesundheit der Zähne und des Zahnfleisches getan wird.
Eine Krebsbehandlung wirkt sich manchmal negativ auf Mund und Zähne aus. Viele Krebspatienten können die notwendige Zahnpflege wie gewohnt fortsetzen. Bei anderen Betroffenen wird die regelmäßige Mundhygiene schwierig oder reicht nicht mehr aus – wenn die Behandlung zum Beispiel die Mundschleimhaut angreift, oder wenn Medikamente Nebenwirkungen auf Zähne und Kieferknochen haben.
Bisphosphonate: Regelmäßig zur Kontrolle
Bisphosphonate greifen in den Knochenstoffwechsel ein. Patienten mit Krebsmetastasen in den Knochen hilft das: Die Medikamente stabilisieren die Knochen und halten den Mineralhaushalt im Gleichgewicht. Die Bisphosphonate können allerdings auch Nebenwirkungen haben: Das Risiko für ungewöhnliche Schäden am Kieferknochen steigt. Bei solchen „Kiefernekrosen“ sind auch die Zähne gefährdet.
Im Anschluss an seinen Vortrag stand Dr.Leyk den Teilnehmern noch für persönliche Fragen zur Verfügung.
Fotos: Zahnbehandlungen unter Chemotherapie © Detlef Gillmeister
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